Sonntag, 5. August 2012

Deichbrand 8.0 Teil 1

Donnerstags nach dem Mittagsessen ging es mit dem vollgepackten Auto Richtung Cuxhaven. Da die Autobahn immer sehr voll ist, hatten meine Schwester und ich uns entschieden über die Landstraße zu juckeln. Unser Navi lotste uns mal wieder über fragwürdige Straßen, aber was sich später für uns als echtes Glück herausstellte. Als wir nämlich in Wardböhmen ankamen, ging es für uns von einer Seitenstraße auf die Zufahrts-/ Hauptstraße zum Festivalgelände. Somit standen wir nur gute 20 Minuten im Anfahrtsstau. Die Leute von der Autobahn brauchten eine geschlagene Stunde bis zum Parkplatz.
Wettermäßig muss ich dazu sagen, es hatte die Tage zuvor stark geregnet, somit waren die Ackerflächen teils sehr matschig und wer seine Gummistiefel erstmal im Auto lies, hatte ein Problem.
Nachdem wir sicher unser Auto auf dem rießigen Parkplatz abgestellt hatten, ging es mit Zelt, Schlafsäcken uvm. Richtung Bändchen Vergabe. Nach kurzer Wartezeit konnten wir dann auch das Festivalgelände betreten und es ging schnurstraks ins Green Camp. Wir hatten echt Glück, das unser Acker gut von Gras bewachsen war und nicht komplett mit Wasser durchtränkt war.
Beim Zelt aufbauen gab es einige Schwierigkeiten, da es sehr stürmisch war mit Windböen von bis zu Klasse 8-10. Zudem fing es an zu regnen und das Zelt löste sich auch auf. Nachdem meine Schwester dann das Super Klebeband aus dem Auto geholt hatte und wir unser Zelt reparieren konnten, wurde meine Laune bald wieder besser. Als es endlich einigermaßen gut aufgebaut stand und wir das Zelt einrichten konnten, war ich glücklich.
Die erste Nacht im Zelt war gar nicht mal so schlecht, außer das ich die ganze Zeit ein wenig Sorge um das Zelt hatte, da die Windböen immer noch sehr kräftig wehten.
Freitagmorgen lachte die Sonne uns an und nach einem leckeren Campingfrühstück wurde mal der "große Campingplatz" erkundet. Um 12 Uhr spielten zwei Bands auf dem Red Bull Tourbus. Da es aber wieder anfing zu regnen und sich mein Hunger meldete ging es zurück zum Green Camp. Dort hatten wir noch neue Zeltnachbarn bekommen.
Zum Mittagessen gab es eine obligatorische Raviolidose.
Um 14 Uhr sollte das Festival eigentlich beginnen. Aber durch die starken Sturm sind die Bühnen beschädigt worden. Wovon wir als Fesivalbesucher aber nicht informiert worden sind. Man konnte zwar sehen, dass das Dach der Firestage fehlte, aber man dachte nur dies wäre defekt und nicht auch noch die Technik. Somit wurden die Bands ins Festzelt verlegt. Ein paar Songs konnte ich somit noch von Vierkanttretlager sehen.
Einige Bands sind sogar ausgefallen, was ich echt schade fand. H-Blockx hätte ich mir gerne angeschaut.  Als erstes durfte Samy Deluxe Open Air spielen, da sie aber 2 Stunden im Zeitplan hinter her hinkten, wurde die Spielzeit verkürzt.
 Sunrise Avenue folgte als nächstes. Ich muss sagen, haben mir besser gefallen, als 2007 auf der Starshow in Hannover.  Und das große Highlight am Abend war Deichkind. Die liefern eine echt geniale Show ab. Leider gab es noch Probleme mit dem Ton. Und so konnte man nicht alle Lieder verstehen.

Nach einem doch schönen Tag ging es Samstagsmorgens ins Zelt zum schlafen.

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